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Woodfeeling GmbH verstößt gegen das Wettbewerbsbeschränkungsgesetz

Firmen NewsPosted by D.Kühne Wed, July 22, 2015 08:20:09
Gegen das Unternehmen Woodfeeling in Bremen laufen Vorbereitungen zur Anzeige beim Bundeskartellamt (BKartA). Über Jahre hat die Firma Woodfeeling versucht wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen zu schließen. Händler wurden beeinträchtigt und unbillig versucht zu manipulieren. Käufer von Karibu Gartenhäuser und Saunen haben dadurch pro Jahr mehrer Millionen Euro zuviel bezahlt.

Das Unternehmen Woodfeeling mit seinen verschiedenen Firmen, zu dem auch die Firma Karibu Holztechnik gehört, kooperierte mit verschieden ausländischen Unternehmen. Das französische Unternehmen Outside Living Industries in Frankreich war wirtschaftlich stark integriert. Aktuell ist die Sparkasse Bremen finanziell stark in das Unternehmen integriert. Woodfeeling stellt verschiedene Holzprodukte her und vertreibt Gartenhäuser und Saunen europaweit.

Öffentlich bekannt wurde der Verstoß gegen das GWB durch die identischen Produktpreise bei verschiedenen Gartenhaus Händlern im Internet. Eine Preisabsprache könnte vermutet werden.

Das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verbietet eine Einschränkung des Wettbewerbs durch wettbewerbsbeschränkendes Verhalten. Woodfeeling hat Internetunternehmen unter Androhung von Liefer- und Bezugssperren genötigt die vorgegebenen Verkaufspreise einzuhalten. Es gibt verschiedene Anzeichen, dass es sich um eine gängige Praxis handelt. Schriftliche Belege liegen hierzu vor. Durch Preisvorgaben werden die Verbraucher getäuscht und die Marktmacht großer Händler gestärkt. Im vorliegenden Fall vertreibt Woodfeeling selbst Produkte über das Internet. Stützt dadurch seine eigenen Verkaufspreise.

Hohe Gartenhaus Verkaufspreise bedeuten hohe Renditen und stärken die Marktpräsenz der wirtschaftlich angeschlagenen Bauhausketten. Es liegen Belege vor, dass die vorgegebenen Verkaufspreise um ca. 10% über dem tatsächlichen Marktpreis lagen. Im Firmenverbund beläuft sich das Umsatzvolumen auf ca. 40 Kio. EURO pro Jahr. Über Jahre hinweg gerechnet, bewegt sich der Schaden für die Verbaucher um 2-stellige Millionen Beträge.

Interessant wird die Frage sein, wie das Bundeskartellamt in Bonn auf die Beweise reagiert und Bußgelder gegen die Unternehmen verhängt werden.



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